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18.06.2017 - 17:00 Uhr
FV Bisingen - 1. FC Burladingen II 2:3
Was sich keiner im Vorfeld hat vorstellen wollen, ist tatsächlich doch passiert, der Super-GAU ist eingetreten: Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga müssen noch einmal runter und finden uns kommende Runde in der Kreisliga B wieder. Im Relegationsspiel gegen den FC Burladingen II mussten sich unsere Kuhlochkicker in Zillhausen mit 2:3 geschlagen geben. Trotz überlegen geführter erster Spielhälfte wollte der so wichtige Führungstreffer einfach nicht gelingen - obwohl genügend Chancen durchaus da gewesen wären. Doch wieder einmal wurde uns die eklatante Abschlussschwäche zum Verhängnis. Denn während die Bisinger Spieler den ball nicht einzunetzen vermochten, machte es der Gegner besser: Die erste Torgelegenheit wurde eiskalt genutzt – eine ganz kalte Dusche für den FVB. Auch nach der Pause stand Burladingen tief und ließ harmlose Bisinger spielen. Der nächste Konter saß erneut, nach einer Stunde hieß es 0:2. Dann hatte der FCB nun Oberwasser, und erzielte folgerichtig sogar das 3:0. Es spricht jedoch für die Moral unserer Truppe, dass sie noch einmal dagegen hielt und durch einen Doppelschlag von Volker Heizmann auf 2:3 herankam und der Gegner tatsächlich wieder zittern musste. Mehr war aber dann nicht drin, und wir müssen den bitteren Gang eine weitere Liga tiefer gehen.
Was bleibt, ist der herzliche Dank an die treuen Fans, die trotz einer desaströsen Saison weiter zum Team gehalten haben. Jetzt gilt es, in der kommenden Saison einen Neuanfang zu starten, um so schnell wie möglich wieder zurück zu kommen.
 
14.05.2017 - 15:30 Uhr
FV Bisingen - FC Wessingen
Derby-Time!
Am Samstag erwarten wir den FC Wessingen zum Lokalkampf im Kuhloch, und das ewig junge Kirchspielderby ist an Brisanz kaum zu überbieten. Denn für beide Mannschaften geht es um nicht weniger als den Klassenerhalt, beide brauchen weiterhin jeden Punkt. Aktuell belegt unsere Mannschaft mit 26 Punkten den Relegationsplatz, Wessingen weist lediglich einen Zähler auf. Vier Spieltage vor Schluss kommt damit natürlich den Duellen gegen die direkte Konkurrenz besondere Bedeutung zu, ein sogenanntes 6 Punkte-Spiel also. Und da muss das Kuhloch brennen – auf dem Platz wie auf den Rängen. Abstiegskampf kommt von Kämpfen, und das notfalls bis zur 97. Minute. Spielbeginn im Kuhloch ist morgen um 15.30 Uhr. Und danach wollen wir gemeinsam feiern.
Mit dem Punktgewinn in Leidringen haben wir eine gute Basis gelegt für dieses Derby. Nach einem schnellen 0:2-Rückstand hat die Mannschaft eine tolle Moral bewiesen und durch den Treffer von Giuseppe Fiorenza sowie ein Eigentor des Gegners noch vor der Pause ausgleichen können. In der zweiten Halbzeit gab es sogar noch Gelegenheiten, das Spiel komplett zu drehen, aber mit dem Punkt sollten wir dennoch gut leben können, denn im Vorfeld hätte man den sicherlich als selbstverständlich erachtet.
 
11.05.2017 - 13:00 Uhr
FV Bisingen setzt zur kommenden Saison auf junges Trainerduo
Der Fußballverein Bisingen möchte in der nächsten Saison neu durchstarten, dazu verpflichteten die Verantwortlichen mit den Brüdern Sebastian und Markus Pasternak zwei junge Trainer, die jedoch bereits über einige Erfahrung in höheren Spielklassen verfügen. Der scheidende Trainer Klaus Knily wird dem Verein weiterhin in der sportlichen Leitung zur Verfügung stehen.

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„Das Flair im Kuhloch ist etwas ganz Besonderes. Wir möchten mithelfen, dass hier wieder erfolgreicher Fußball gespielt wird“, umschreibt der 27-jährige Sebastian Pasternak den Reiz der neuen Aufgabe. Die Brüder wechseln vom Landesligaaufsteiger TSV Straßberg nach Bisingen, der zeitliche Mehraufwand stellt einen weiteren Grund dar, zu diesem Zeitpunkt schon in jungen Jahren die Trainerlaufbahn einzuschlagen. „Ich baue zurzeit, außerdem steht unsere Hochzeit bevor, und auch mein Bruder als junger Familienvater strebt ein ruhigeres Fahrwasser an, beschreibt Sebastian Pasternak die Hintergründe. Und so war man sich sehr schnell einig, als die Anfrage des Vereins kam. Klaus Knily betont, „wir haben einen jungen Spielertrainer, der aber auch schon Erfahrung in höherklassigen Ligen gesammelt hat, gesucht. Und jetzt haben wir gleich zwei bekommen.“
Beide stammen aus der Jugend des FC 07 Albstadt, haben dort bereits in der Verbandsstaffel gespielt. Auch bei den Aktiven trug Sebastian das Trikot das FC 07 in der Landesliga, gemeinsam mit seinem ein Jahr jüngeren Bruder Markus auch beim TSV Frommern. Nach gemeinsamen Erfolgen in Burladingen verabschieden sich beide nun vom TSV Straßberg mit dem Titel des Bezirksmeisters. „In all den Jahren durften wir von vielen guten Trainern lernen, von jedem konnte man sich etwas abschauen. Diese Erfahrung wollen wir jetzt in den Neuaufbau beim FV Bisingen einbringen“, freut sich Markus auf die Herausforderung. Ein erstes Bild von der Mannschaft hat sich das Trainergespann bereits machen können, und so sind beide zuversichtlich, dass es auch in der neuen Saison in der Kreisliga A weiter gehen wird.
Und auch die Kaderplanungen sind in vollem Gange, gemeinsam mit Vorgänger Klaus Knily. Der betont: „Ich werde auch zukünftig nah an der Mannschaft sein, aber es ist an der Zeit, dass eine jüngere Generation übernimmt, die den direkteren Draht zu den Spielern hat. Erste Kontakte zu Neuzugängen haben wir geknüpft, und auch ehemalige Bisinger möchten wir gerne wieder zurückholen.“ Zudem ist man bei den Kuhlochkickern zuversichtlich, den aktuellen Kader zusammen halten zu können. Die Trainer werden in der neuen Saison zudem intensiv im taktischen Bereich arbeiten, ein modernes Spielsystem gepaart mit alten Tugenden soll den Bisingern wieder zum Erfolg verhelfen: „Wir freuen uns, dass wir hier etwas aufbauen können. Der FV Bisingen als gewachsener Traditionsverein hat mehr verdient als im Moment. Die Rückkehr ins Oberhaus des Bezirks muss mittelfristig das Ziel sein.“
 
21.04.2017 - 20:00 Uhr
Generalversammlung 2017
Der Fußballverein Bisingen stellt sich neu auf. Bei der diesjährigen Generalversammlung im Sportheim Kuhloch beschlossen die Mitglieder eine neue Satzung, die den Verein besser für die Aufgaben der Zukunft befähigen soll. Der scheidende Vorsitzende Hans-Günter Nimz übergab die Amtsgeschäfte in die Hände einer neuen Dreierspitze mit Dietmar Heinz, Erich Schäfer und Joachim Hausmann.

Hans-Günter Nimz schilderte in seinem Rückblick, wie er seit 2014 mit kritischem Blick die Entwicklung des Vereins, der ihm so am Herz liegt, verfolgt habe. Angetreten mit der Vision, neues Engagement und weitere Unterstützer mit ins Boot zu holen, musste er zusehen, wie im Gegenteil mehr und mehr Substanz verloren gegangen ist. Inzwischen sei die Mannschaft im Vorstand auf 4 bis Leute zusammen geschrumpft. „Damit ist es nahezu unmöglich geworden, einen Verein wie den FV Bisingen umzutreiben.“ Die eingesetzte Zukunftskommission hatte auch zwischenzeitlich Erfolg, doch seien auch diese neuen Mitarbeiter schon nach kurzer Zeit wieder ausgestiegen. Deshalb habe man nun beschlossen, einen neuen Weg zu gehen und dem Verein eine moderne Struktur zu geben, die Aufgaben und Verantwortung auf mehr Schultern verteilen soll. In der Hoffnung, damit die Hürde für neues Engagement zu senken.

Kassierer Dietmar Heinz berichtete von soliden Finanzen, aber auch stetig steigenden Ausgaben, die mühsam über Sponsoring und Veranstaltungen erwirtschaftet werden müssten. Dies werde jedoch immer schwerer, wie das Beispiel des Großen Ringtreffens der Bisinger Hexen gezeigt habe. Trotz ungeheuren Einsatzes von über 100 Helfern, sei letztlich der Überschuss aufgrund exorbitanter behördlicher Auflagen enttäuschend gering gewesen. Ein zuverlässiger Einnahmeposten ist dagegen die Photovoltaikanlage, die die Dachsanierung kostenneutral trage. Erheblich zu Buche schlagen die Kosten für die Instandhaltung der Sportanlagen. Dennoch blieb am Ende eine schwarze Null. Für zukünftige finanzielle Herausforderungen gelte es allerdings, neue Finanzmittel zu generieren.

Spartenleiter Harald Ebel berichtete von der aktuell nicht erfreulichen sportlichen Situation und der bevorstehenden andauernden Durststrecke in Bezug auf nachrückende Jugendspieler. Zudem dankte er Klaus Knily für die Übernahme des Traineramtes zu Saisonbeginn.

Jugendleiter Thorsten Schmidt konnte von steigenden Zahlen im Spielbetrieb der jüngeren Jahrgänge berichten, mittlerweile werden 50 Jungen und Mädchen durch sechs Trainer betreut. Dazu kommen in den älteren Jahrgängen Bisinger Spieler in den verschiedenen Spielgemeinschaften. Noch sei die Jugendarbeit ein „zartes Pflänzchen“, aber mit Unterstützung des gesamten Vereins sollte hier das Fundament für die Zukunft gelegt werden können.

Die Kassenprüfer bescheinigten dem Kassier hervorragende Arbeit und lobten die sorgfältige Buchführung, so dass die von Frank Binder beantragte Entlastung des Vorstands auch einstimmig erfolgte.

Anschließend wurde die geplante Satzung vorgestellt. Die neue Struktur sieht im Kern die Abkehr vom bisherigen System mit 1. und 2. Vorsitzendem hin zu einem Gremium aus gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern vor. Aktuell sind drei Vorstände vorgesehen, bis zu fünf sind jedoch denkbar. Dazu wird der Vereinsausschuss aus den Vertretern der Abteilungen sowie fünf Besitzern bestehen. Nach der Aussprache wurde die neue Satzung einstimmig beschlossen, es erfolgt nun die Eintragung beim Amtsgericht.

Auch die Wahlen brachten eindeutige Ergebnisse: Zu den neuen Vorstandsmitgliedern wurden Dietmar Heinz, Erich Schäfer und Joachim Hausmann gewählt. Für das Amt der Beisitzer stellten sich Frank Kern, Frank Binder, Frank Schellinger Hans-Günter Nimz und Daniel Pflumm zur Verfügung. Vervollständigt wird der Hauptausschuss durch die Vertreter der Abteilung Fußball, der Jugend und der Hexen.

Damit, so rekapitulierte Dietmar Heinz zum Abschluss, sei die personelle Neuaufstellung des Vereins gelungen. Man stehe zwar vor großen Aufgaben, doch sei nun die Sorge, wie diese zu bewältigen wären, gelindert. Eine erste Zusammenkunft der neuen Vereinsspitze soll schon bald die Weichen für die Zukunft stellen.
 
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